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Was ist eigentlich Beton?


Laut Definition ist Beton ein künstliches Gestein. Dieses künstliche Gestein entsteht durch eine chemische Reaktion, das aus einem Gemisch von Bindemittel, mineralischen Zuschlagstoffen und Wasser ensteht. Was Wasser ist dürfte jedem klar sein, aber woraus besteht das Bindemittel und was versteht man unter mineralischen Zuschlagstoffen?
Zunächst das Bindemittel:
Das hauptsächliche Bindemittel bei Beton ist Zement (nach DIN1164) der im Mischungsverhältniss 2/3 Kalk und 1/3 Ton hergestellt wird. Von der Mahlfeinheit des Zements hängt hauptsächlich die Druckfestigkeit des Zements ab, nach dem Grundmotto: Je feiner desto höher die Druckfestigkeit. So hat z.B. ein Zement der Festigkeitsklasse Z35 die Mindestdruckfestigkeit von 35N/qmm nach einer Abbindzeit von 28 Tagen.Durch Zugabe von weiteren Stoffen, wie z.B. traß oder Hüttensand kann man die Eigenschaften des Zements verändern, so daß er z.B. wasserdicht oder unempfindlich gegen chemische Stoffe wird!
Fehlen nun noch die mineralischen Zuschlagstoffe:
Die Mineralien werden nach den Kriterien Gewicht, Kornform, Kornfestigkeit und Korngröße unterteilt und machen ca. 35% der Mörtel- und Betonmeng aus. Je nach Art der Zugabe erhält man Beton der sich in seiner Rohdichte unterscheidet.
Für Leichtbeton (Rohdichte unter 2t/cbm) der seine Anwendung z.B. bei Fassaden und Brüstungselementen findet, werden leichte Zuschlagstoffe verwendet, wie z.B. Natur- ,Hütten- und Sinterbims, Lavaschlacke oder Tonhohlkugeln.
Für Normalbeton (Rohdichte 2t/cbm) bestehen die Zuschlagstoffe z.B. aus natürlichem Gestein (Flußkiesen mit runder kugliger Form) oder aus künstlich gebrochenen Steinbruchzuschlägen, wie Schotter oder Splitt mit kantig würfelförmiger Struktur.
Für Schwerbeton (Rohdichte mehr als 2,8t/cbm) der seine Anwendung hauptsächlich im Reaktorbau findet werden schwere Zuschlagstoffe verwendet, wie z.B. Eisenerze oder Schwermetallschlacke

 

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